Die Woche des Waldes geht auf die 70er Jahre zurück und hat demzufolge schon eine sehr nachhaltige Tradition. Ungeachtet dessen weist die Nachhaltigkeit eine weitaus längere Geschichte auf: Bereits seit über 160 Jahren in Österreich gesetzlich manifestiert und vor 300 Jahren in Deutschland erstmals schriftlich erwähnt, ist die Nachhaltigkeit ein Begriff, der besonders in einer Zeit von endenden fossilen Rohstoffen immer mehr in aller Munde ist.

Bereits 1852 wurde das Reichsforstgesetz von Kaiser Franz Josef erlassen, das dem Prinzip der Walderhaltung folgte. Bis dahin gab es in den Kronländern keine eigenen Waldgesetze. Im Jahr 1975 wurde das Österreichische Forstgesetz vom Nationalrat einstimmig beschlossen und seitdem mehrfach novelliert.

Seit 2002 ist der Begriff „Nachhaltigkeit“ in § 1 des Forstgesetzes verankert. Im Internationalen Jahr des Waldes 2011 übernahm Bundesminister Niki Berlakovich die Buchpatenschaft für das Österreichische Forstgesetz.

Das Lebensministerium informiert laufend über Möglichkeiten, das Leben nachhaltig zu gestalten. Nähere Informationen zur Woche des Waldes finden Sie auf der Homepage des Lebensministeriums www.lebensministerium.at/forst.